Rap-Projekt an der AER


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Projektwoche „Rapschool“ an der Albert-Einstein-Realschule

scatting, droppen, biten, spiten. Das alles sind Begriffe aus dem Hip-Hop-Bereich. Wer sie in der Welt des Rap und Hip-Hop nicht kennt, ist nur ein Wannabe – ein „Möchtegern“. Für die Schüler:innen der Albert-Einstein-Realschule sind diese Begriffe spätestens Ende September keine Fremdwörter mehr; denn vom 23.09. bis 26.09.2024 findet in Kooperation mit der Rapschool NRW eine Projektwoche statt.

 

Das übergeordnete Thema der Projektwoche ist das multikulturelle und diverse Miteinander der Schüler:innen in der Schule und ihrem Stadtteil (Dortmund-Scharnhorst). Die Dozent:innen der Rapschool NRW bieten hierzu verschiedene Workshops in den Bereichen Streetdance, Graffiti, Comic- und Mangazeichnen sowie Song- und Musikvideoproduktion an. Dabei werden mit der Projektwoche folgende Ziele verfolgt:

  • sozialen Zusammenhalt stärken
  • Impulse zur zukünftigen Freizeitgestaltung setzen
  • Lebenswelten der Schüler:innen künstlerisch-kulturell spiegeln (durch eigenständig produzierte Texte, Bilder und schauspielerische Szenen)
  • Identifikation der Kinder und Jugendlichen mit der Schule stärken (Maßnahmen: Komponieren einer Schulhymne, Erstellen eines Schulfilms, Gestaltung von Freiflächen im Schulgebäude)

 

Die Schüler:innenschaft der Albert-Einstein-Realschule setzt sich aus 485 Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 17 Jahren zusammen, von denen 22 sonderpädagogischen Förderbedarf in den Bereichen Lernen, soziale emotionale Entwicklung, Hören und Kommunikation haben. Alle Schüler:innen werden in den vier Tagen der Projektwoche an Workshops teilnehmen. Um dies gewährleisten zu können, muss die Rapschool NRW ein vielfältiges Angebot bereitstellen und mit entsprechend vielen Dozent:innen vor Ort aktiv sein. Die Gesamtkosten der Projektwoche sind daher nicht unerheblich und können nicht allein aus den Mitteln der Schule bzw. des Fördervereins bestritten werden. Der Förderverein der Albert-Einstein-Realschule hat sich daher an ProFiliis gewendet und eine anteilige Kostenübernahme beantragt. Die Stiftung wird mit 6.300,- Euro die Mittel für einen Workshop zur Songproduktion und für einen Workshop zur Produktion des passenden Musikvideos sowie für die Fahrtkosten der Dozent:innen bereitstellen.

 

Der Workshop zur Produktion eines eigenen Hip-Hop- bzw. Rap-Songs beinhaltet unter anderem die folgenden Bausteine:

  • Einführung in die Geschichte von Hip-Hop und Rap
  • „Technisches“ wie Erklärungen bzgl. Reimtechnik, Vokabular, Atemtechnik etc.
  • Textwerkstatt
  • Fusion der eigenen Texte mit Hip-Hop- bzw. Rap-Beats
  • Aufnahmen im mobilen Tonstudio

 

Im Workshop zur Musikvideoproduktion wird gemeinschaftlich eine Rahmengeschichte für das Video entwickelt, die Schüler:innen erhalten Tipps bzgl. des Schauspiels, es wird ein Drehbuch geschrieben und abschließend gemeinsam das Video gedreht. Hierbei werden Kamera, Licht, Ton und ggf. auch eine Drohne eingesetzt.

 

Am Abschlusstag der Projektwoche werden die Familien der Schüler:innen eingeladen und die Ergebnisse der Woche werden präsentiert.

 

Das ProFiliis-Team freut sich, dieses kreative, Identifikation schaffende Projekt unterstützten zu können und wünscht den Schüler:innen schon jetzt eine aufregende, lehrreiche und fröhliche Projektwoche.

 

sh

Projekt

„Rap School“ an der Albert-Einstein-Realschule

25 Jahre Albert-Einstein-Realschule – das ist ein Grund zum Feiern! Um dieses Jubiläum auch für die Schüler:innen unvergesslich zu gestalten, hat sich das Team der Albert-Einstein-Realschule etwas ganz Besonderes überlegt und in der Woche vom 23.09. bis 26.09.2024 eine Projektwoche in Kooperation mit der Rapschool NRW veranstaltet.

 

Das übergeordnete Thema der Projektwoche war das multikulturelle und diverse Miteinander der Schüler:innen in der Schule und ihrem Stadtteil (Dortmund-Scharnhorst). Konkret wurden folgende Ziele verfolgt:

  • sozialen Zusammenhalt stärken
  • Impulse zur zukünftigen Freizeitgestaltung setzen
  • Lebenswelten der Schüler:innen künstlerisch-kulturell spiegeln (durch eigenständig produzierte Texte, Bilder und schauspielerische Szenen)
  • Identifikation der Kinder und Jugendlichen mit der Schule stärken (Maßnahmen: Komponieren einer Schulhymne, Erstellen eines Schulfilms, Gestaltung von Freiflächen im Schulgebäude)

Die Dozent:innen der Rapschool NRW haben hierzu verschiedene Workshops in den Bereichen Streetdance, Graffiti, Comic- und Mangazeichnen sowie Song- und Musikvideoproduktion angeboten. Die 485 Schüler:innen im Alter von 10 bis 17 Jahren konnten jahrgangsübergreifend je nach Interesse und Vorliebe einen Workshop auswählen. Um allen Kindern und Jugendlichen gerecht zu werden und auch den 22 Schüler:innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Bereichen Lernen, soziale emotionale Entwicklung sowie Hören und Kommunikation adäquat begegnen zu können, mussten die Rapschool NRW ein vielfältiges Angebot bereitstellen und mit entsprechend vielen Dozent:innen vor Ort aktiv sein.

 

Die Gesamtkosten der Projektwoche waren daher nicht unerheblich und konnten nicht allein aus den Mitteln der Schule bzw. des Fördervereins bestritten werden. Der Förderverein der Albert-Einstein-Realschule hat sich daher an ProFiliis gewendet und eine anteilige Kostenübernahme beantragt. Die Stiftung hat mit 6.300,- Euro die Mittel für einen Workshop zur Songproduktion und zur Produktion des passenden Musikvideos sowie für die Fahrtkosten der Dozent:innen bereitgestellt.

 

Der Workshop beinhaltete unter anderem die folgenden Bausteine:

  • Einführung in die Geschichte von Hip-Hop und Rap
  • „Technisches“ wie Erklärungen bzgl. Reimtechnik, Vokabular, Atemtechnik etc.
  • Textwerkstatt
  • Fusion der eigenen Texte mit Hip-Hop- bzw. Rap-Beats
  • Aufnahmen im mobilen Tonstudio 

 

Zur Musikvideoproduktion wurde gemeinschaftlich eine Rahmengeschichte für das Video entwickelt, die Schüler:innen erhielten Tipps bzgl. des Schauspiels, es wurde ein Drehbuch geschrieben und abschließend gemeinsam das Video gedreht.

 

„Bei der Song- und Musikvideoproduktion standen Reimtechnik und Rap-Poesie auf dem Programm. Für die Schüler*innen war es besonders aufregend, die eigene Stimme zum ersten Mal über ein Mikrophon zu hören. Ziel war die Erstellung eines Schulsongs: Eigene Reime und die Auswahl der Beats stammen komplett von den Jugendlichen und werden demnächst auf CD erhältlich sein. In diesem Workshop drehten die Jugendlichen auch ein Musikvideo über die Schule.“ (Projektbericht der Albert-Schweitzer-Realschule)

 

Im Rahmen der Jubiläumsfeier anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Albert-Einstein-Realschule präsentierten die Schüler:innen am Abschlusstag der Projektwoche die Ergebnisse der vergangenen Tage ihren Eltern und anderen Gästen der Feier.

 

Im Anschluss an die Projektwoche führte das Team der Albert-Einstein-Realschule eine Evaluation mit positivem Resümee durch: „[M]ehr als die Hälfte der Kinder und Jugendlichen [gab] an, dass sie neben dem Erlernen neuer kreativer Techniken, besonders die Zusammenarbeit in den altersgemischten Gruppen genossen hätten. Außerdem wurde häufig genannt, dass durch Teamwork viel erreicht worden sei und es sich gelohnt habe, den Mut zu haben, neue Dinge auszuprobieren. Fast alle Teilnehmer*innen wünschen sich eine Wiederholung. Insgesamt hat das Projekt bei allen Beteiligten der Schulgemeinschaft zu einer größeren Identifikation mit der Schule geführt.

 

sh

„Rap School“ an der Albert-Einstein-Realschule