Multimediaraum für den CJD
Projektzeitraum:
ab Herbst 2021 als dauerhaftes AngebotFörderquote:
100 % der benötigten Hard- und SoftwareProjektart:
Bildung, Inklusion, LebenshilfePartner:
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Begünstigte:
Profitieren werden jährlich ca. 35 bis 50 Jugendliche und junge Erwachsene, die die Angebote der Fachbereiche "Kinder-, Jugend- und Familienhilfe" und "Wohnen und Begleiten" in Dortmund wahrnehmen. Viele der Bewohner:innen der stationären Wohngruppen sind psychisch erkrankt, eine Wohngruppe ist beispielsweise ausschließlich für autistische Menschen eingerichtet. Aufgenommen werden Jugendliche ab 14 Jahren.
Das CJD (Christlichen Jugenddorfwerkes Deutschland e.V.) ist eines der größten Bildungs- und Sozialunternehmen in Deutschland.
Betreut werden unter anderem Teilnehmende und Rehabilitanden der Jugendhilfe Dortmund. Diese werden durch CJD Mitarbeitende rund um die Uhr begleitet, um den Weg in das (Arbeits-)Leben zu finden. Die jungen Menschen wohnen in stationären Wohngruppen und verbringen den Großteil des Tages beim CJD, um zu lernen. Aber auch Pausen und Freizeit verbringen sie in den Räumlichkeiten, während der Coronakrise oftmals sogar sehr isoliert.
Die Teilnehmenden stammen überwiegend aus Familien, die bildungsfern sind und/oder nur eingeschränkte finanzielle Mittel haben, Computer, Laptops oder Tablets anzuschaffen. Diese Tatsache ist insbesondere in Zeiten, in denen das Thema „Digitalisierung“ sowohl im beruflichen, schulischen wie auch privaten Kontext immer relevanter wird, für die jungen Menschen von Nachteil. Während Jugendliche ohne Handicap mittlerweile im Umgang mit Technik geübt sind, weil Sie das technische Equipment zu Hause zur Verfügung gestellt bekommen, liefen die Teilnehmenden des CJD mangels Technik-Ausstattung zunehmend Gefahr, den Anschluss zu verlieren. So verpassten sie nicht nur Schulstoff im Distanzunterricht, sondern hatten auch grundsätzlich nicht die Möglichkeit, die Vorteile der Technik im üblichen Umfang zu nutzen, um sich für die steigenden Anforderungen des künftigen Arbeitsmarktes fit zu machen. Zudem ist die Nutzung digitaler Endgeräte für die Kommunikation mit Freunden und Familie gerade, aber nicht nur, während der Corona-Pandemie elementar geworden. Daher war es ein dringendes Bedürfnis der CJD-Verantwortlichen, einen "digitalen Kommunikationsraum" einzurichten und den Teilnehmenden den Zugang zu modernen digitalen Endgeräten zu ermöglichen..
“Vom Fernunterricht bis hin zum Chatten mit der Familie und Freunden in Zeiten der Kontaktbeschränkung – ohne Technik und Technikkenntnisse haben unsere Jugendlichen gravierende Nachteile”, so Tina Fitz, Teamleiterin beim CJD.
Der digitale Kommunikationsraum konnte nun dank der über das Dortmunder Spendenparlament SpenDobel vermittelten Unterstützung von ProFiliis mit WLAN, 10 Laptops, 10 großen Monitoren, 10 Tablets und Druckern ausgestattet. Durch die Einrichtung des Digitalraumes kann verhindert werden, dass die Schere zwischen den CJD-Teilnehmenden und Gleichaltrigen außerhalb der Einrichtung immer weiter auseinanderklafft. Laut Einschätzung des CJD wird durch die Nutzung des Kommunikationsraumes für die Jugendlichen die Möglichkeit geschaffen, mit der Verbesserung Ihrer Technikkenntnisse den immer weiter steigenden Anforderungen des ersten Arbeitsmarktes besser gerecht zu werden.
Die Verantwortlichen beim CJD hatten das Projekt im Rahmen des Dortmunder Spendenparlaments SpenDobel (Diakonie Dortmund) vorgestellt und dort um finanzielle Unterstützung gebeten. Dadurch wurde ProFiliis auf das geplante Vorhaben aufmerksam und hat gegenüber dem Spendenparlament die komplette Finanzierung des digitalen Kommunikationraumes zugesagt.
sf