Projekte

Lebenshilfe

Mut tut gut

Was ist Mut? Bedeutet Mut, sich in gefährliche Situationen zu begeben? Oder kann es sogar mutiger sein, sich einer brenzligen Lage zu entziehen? Die Antwort auf diese Fragen und noch vieles mehr lernen Jungen und Mädchen in dem Kurs „Mut tut gut“ von der Zukunftsstiftung Bildung. 

 

Die Zukunftsstiftung Bildung ist der GLS Treuhand e. V. angegliedert und steht für innovative Bildungsprogramme. „Sie setzt sich ein für individuelle Förderung junger Menschen, ist überzeugt, dass Vielfalt im Schulwesen wichtig ist, und will im Bereich Bildung Selbstverantwortung stärken.“ (Auszug aus dem Förderantrag) Die Zukunftsstiftung Bildung entwirft Projekte, die eine Alternative zum herkömmlichen Lehren und Lernen in der Schule darstellen. So wird zum Beispiel das Peer Learning gefördert, bei dem Schüler:innen zu Expert:innen werden und sich gegenseitig unterrichten bzw. voneinander lernen. Die Projekte befassen sich unter anderem mit Themen wie Prävention bzw. Bekämpfung von Mobbing und der interkulturellen Öffnung.

 

Bei dem neuen Projekt „Mut tut gut“ handelt es sich um ein Kursprogramm über 10 Einheiten á 90 Minuten, das sich an Kinder von Schulen in sogenannten Brennpunkten richtet. An jedem Kurs können acht bis zehn Kinder aus den Jahrgangsstufen fünf und sechs teilnehmen. Die Idee für dieses Programm entstand, da Schulen oft nicht der sichere Ort sind, der sie sein sollten. Neben Belastung und Stress sind die Schüler:innen hier häufig auch Mobbing- und Gewalterfahrungen ausgesetzt. Die Kursteilnehmer:innen sollen für diese Herausforderung gewappnet werden. Wie eingangs bereits erwähnt, sollen Antworten auf Fragen wie „Was heißt es, mutig zu sein?“, „Was heißt es, sich abzugrenzen?“ und „Wie kann ich – wenn nötig – in gefährlichen Situationen energisch auftreten?“ gefunden werden. Hierzu werden Methoden der Körperarbeit (Welche Körperhaltung bringt mir Respekt ein? Wie strahle ich Selbstbewusstsein aus?) und des sprachlichen Ausdrucks (Wie kann Sprache deeskalierend wirken?) genutzt. Zusätzlich werden erste Schritte der Selbstverteidigung vermittelt. Am Ende des Kurses, sollen die Mädchen und Jungen in der Lage sein, sich selbst einzuschätzen, ihre Emotionen zu beherrschen und sich abgrenzen zu können. Außerdem sollen sie über Strategien verfügen, um aus schwierigen Situationen herauszukommen.

 

Ab Februar 2020 wurden an der Anne-Frank-Gesamtschule in der Dortmunder Nordstadt sechs „Mut tut gut“-Kurse angeboten, sodass insgesamt bis zu 60 Jungen und Mädchen an dem Programm teilnehmen konnten. ProFiliis stellte hierfür Projektmittel in Höhe von knapp 2.900,- Euro zur Verfügung.

 

sh

Mut tut gut
Dortmund - Innenstadt-Nord
Zukunftsstiftung Bildung
Lebenshilfe

Spendenfahrt nach Rumänien

„Hoffnung schenken, Horizonte erweitern“ – das ist das Motto des Vereins Herz der Hoffnung, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Kinder, Familien und Senior:innen im Kreis Maramureș in Rumänien zu unterstützen und ihnen somit zu einem besseren Leben zu verhelfen. 

 

Rumänien ist seit 2007 Mitgliedsland in der EU und zählt dort, gemeinsam mit Bulgarien, zu den ärmsten Staaten. 

 

Im Jahr 2020 wurde die Aufmerksamkeit auf die Arbeitsbedingungen gelenkt, unter denen unter anderem rumänische Gastarbeiter in Deutschland zu Dumping-Löhnen arbeiten, nachdem in der Fleischfabrik Tönnies das Corona-Virus ausbrach. Neben schlechter Bezahlung wurde hier auch der Arbeitsschutz kleingeschrieben, ihren Feierabend mussten die Arbeiter:innen zusammengepfercht in kleinen Unterkünften verbringen. 

 

Da aber die meisten Menschen in Rumänien arbeitslos sind, bleibt ihnen häufig nichts anderes übrig, als diese Bedingungen zu akzeptieren, um Geld für ihre Familien zu verdienen. 

 

Alte und kranke Menschen sowie Kinder leiden in besonderem Maße unter dieser Situation, da ihnen häufig die elementarsten Dinge wie Hygieneartikel, Kleidung, Gehhilfen oder Spielzeug fehlen. 

 

Die benötigten Gegenstände werden von den Mitgliedern des Vereins in Dortmund gesammelt, sortiert und dann in regelmäßigen Abständen mit dem privaten PKW nach Rumänien gefahren und dort vor Ort an die bedürftigen Familien verteilt.

 

Die Strecke von Dortmund nach Maramureș beträgt knapp 1.600 Kilometer, das bedeutet nicht geringe Kosten für Benzin. Um den Verein hier zu entlasten, übernahm die ProFiliis-Stiftung die Reisekosten nach Rumänien. 

 

sf

Spendenfahrt nach Rumänien
Europa - Rumänien
Herz der Hoffnung e. V.
Sport

Förderung des Wassersportvereins Nette

Im Wassersportverein Nette sind insgesamt 321 Mitglieder im Alter von zwei bis 99 Jahren aktiv. In der Schwimmabteilung des Vereins finden nicht nur Kurse zur Wassergewöhnung bzw. -bewältigung und Schwimmunterricht statt. Auch Ausbildungen im Bereich der Ersten Hilfe werden angeboten sowie Bescheinigungen der Rettungsfähigkeit von Lehrer:innen ausgestellt.

 

Pro Jahr werden für Kinder drei bis vier Kurse à 10 Stunden angeboten, in denen sie sich mit dem Element Wasser vertraut und erste Schwimmversuche machen können. An jedem Kurs können zwölf Kinder teilnehmen, wobei es Kurse für zwei- bis drei-Jährige und für vier- bis fünf-Jährige gibt. Die Trainer:innen des Wassersportvereins Nette arbeiten alle ehrenamtlich.

 

Im Frühjahr kam der Verein nun auf die ProFiliis-Stiftung zu und erbat finanzielle Unterstützung bei einigen Anschaffungen: 

 

In den Wassergewöhnungskursen finden verschiedene Spiel- und Schwimmmaterialien Verwendung. Um diese gut lagern und transportieren zu können, sollte ein Gitterrollwagen angeschafft werden. 

 

Außerdem war es dem Verein ein großes Anliegen neues Equipment für die Erste-Hilfe-Kurse anzuschaffen. So wurde eine Puppe benötigt, an der die Herz-Lungen-Wiederbelebung erprobt werden kann. Diese sogenannte HLW-Übungspuppe wurde dem menschlichen Torso nachempfunden und ermöglicht es den Kursteilnehmer:innen, Herzdruckmassage und Beatmung zu üben.

 

Außerdem wünschte sich der Verein ein „Lifepak CR-T AED Trainingsgerät“. Hierbei handelt es sich um eine realitätsgetreue Nachbildung eines Defibrillators. Die Kursteilnehmer:innen können sich mit Hilfe des Trainingsgerätes mit einem Defibrillator und den Funktionsweisen vertraut machen, um im Ernstfall möglichst schnell und sicher Hilfe leisten zu können.

 

Gerne hat ProFiliis den Wassersportverein finanziell unterstützt und die Mittel zur Anschaffung für Rollwagen, HLW-Puppe und Defibrillator-Nachbildung übernommen. So wird zum einen den Trainer:innen die Arbeit erleichtert und zum anderen können die verschiedenen Kurse nun noch vielfältiger gestaltet und die Kursteilnehmer:innen umfassender ausgebildet werden. 

 

sh

Förderung des Wassersportvereins Nette
Dortmund - Mengede
Wassersportverein Nette
Bildung

Climb Lernferien 2020

Der 13. März 2020 dürfte für alle Familien mit schulpflichtigen Kindern in NRW ein einschneidendes Erlebnis gewesen sein: Der Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens kündigt in einer Pressemitteilung an, dass ab Montag, den 16. März, sowohl Kitas als auch Schulen in ganz NRW aufgrund des zu diesem Zeitpunkt herrschenden Infektionsgeschehens geschlossen werden. Hiervon waren allein in diesem Bundesland 2,5 Millionen Schüler:innen und deren Eltern betroffen. * 

 

Das stellte viele Familien vor eine Mammutaufgabe. Angefangen bei der Frage, wer die Kinder nun betreuen soll, wenn die Eltern berufstätig sind, bis hin zu der Sorge: Wie soll der verpasste Schulstoff nachgeholt werden? Insbesondere sozial schwächer gestellte Familien litten unter der Situation des Home Schoolings. Kleine Wohnungen mit ungenügend Platz für einen richtigen Lernort, mangelnde technische Möglichkeiten, dem Online-Unterricht folgen zu können, und Eltern, die ihre Kinder bei den Schulaufgaben wenig bis hin zu gar nicht unterstützen konnten. Viele Kinder haben in dieser Zeit immense Lernlücken aufgebaut. * 

 

Eben jene Kinder wollte die gemeinnützige climb GmbH auch in diesem Jahr nicht im Stich lassen. Climb, das steht für „clever lernen, immer motiviert bleiben“, und selten war es so wichtig, die Motivation der Schüler:innen (neu) aufzubauen und sie in ihrem Willen, den möglicherweise verpassten Stoff nachzuholen, zu bestärken. 

 

Bereits seit mehreren Jahren bietet climb in Dortmund die Lernferien an, die die ProFiliis-Stiftung auch schon mehrfach unterstützt hat. Die Lernferien fanden in diesem Jahr an insgesamt vier Kooperationsschulen von climb, der Friedens-Grundschule in Dortmund Marten, der Weingartenschule am See in Hörde, der Petrischule in der Innenstadt sowie der Herder-Grundschule in Dortmund Eving, statt. 

 

Pro Lernferien bietet climb insgesamt 24 Stunden Lernzeit am Vormittag in den Fächern Deutsch und Mathe an, sowie 16 Stunden Projektlernen am Nachmittag. Zwischendrin gibt es immer wieder Pausen, denn schließlich soll auch der Spaß in den Ferien nicht zu kurz kommen. 

 

In diesem Jahr unterstützte die ProFiliis-Stiftung climb bei einem ganz besonderen Vorhaben: Damit die Kinder sich in den Pausen austoben und das Lernen spielerisch mit Bewegung verknüpfen können, sollten neben Verbrauchs- und Lernmaterial in diesem Jahr auch größere und nachhaltige Anschaffungen in Form von Sport- und Spielgeräten gemacht werden. Angeschafft wurden: 

 

  • Vier „climb-Tonnen“, die diverses Spiel- und Sportmaterial beinhalten (diese Tonnen bleiben den Grundschulen auch nach Ende der Lernferien erhalten) 

  • Ein großes „4 gewinnt“ 

  • Eine überdimensionale Version des bekannten Spiels „Make and Break“ 

  • Eine Tennis-Dartscheibe 

  • Eine Hüpfburg

 

All diese Gerätschaften werden in den Pausen, unter Einhaltung der Hygienevorschriften, intensiv genutzt. Wie nebenbei wird hier auch parallel zum Spiel weiter gerechnet und gelernt, indem zum Beispiel viele Aktivitäten spielerisch mit dem Lösen von Rechenaufgaben verbunden werden. 

 

ProFiliis unterstützt die climb gGmbH mit einer Fördersumme von insgesamt 8,600,- Euro. 

 

https://www.express.de/nrw/schliessung-der-schulen-in-nrw-wegen-corona-36409054 

https://www.sueddeutsche.de/bildung/coronavirus-homeschooling-chancengleichheit-1.4872417 

 

sf

 

Abschlussbericht.pdf

Climb Lernferien 2020
Dortmund - gesamt
gemeinnützige CLIMB GmbH
Lebenshilfe

Projekttage für Schüler:innen der Auffangklasse

An der Schule am Hafen im Dortmunder Norden existieren mehrere Auffangklassen, in denen Schüler:innen, die erst kurze Zeit in Deutschland leben, mit dem vorrangigen Ziel, die deutsche Sprache zu lernen, unterrichtet werden.

 

Die Schüler:innen der "Auffangklasse für Ältere" (15 bis 17 Jahre) sind zum großen Teil ohne ihre Eltern nach Deutschland gekommen und leben daher in Heimeinrichtungen. Da die Mädchen und Jungen sehr verschiedene und besondere Schicksale haben und auch über unterschiedliche kognitive Fähigkeiten verfügen, benötigen sie eine besondere Aufmerksamkeit und Betreuung. Diese kann ihnen in den Auffangklassen zuteil werden.

 

Damit die Schüler:innen ihre neue Heimat, die Bildungs- und Freizeitmöglichkeiten und deutsche Kultur kennenlernen, führte die Auffangklasse im Schuljahr 2015/16 einmal pro Woche einen Projekttag durch, an dem besondere Aktivitäten oder Ziele auf dem Programm standen. Da diese teilweise mit Materialkosten oder Eintrittspreisen verbunden waren und manchmal eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln notwendig war, entstanden im Rahmen dieser Projekttage auch gewisse Kosten. Die Klassenlehrer:innen der Auffangklasse sind daher mit der Bitte um finanzielle Unterstützung auf ProFiliis zugekommen, damit ein buntes Programm für die Projekttage sichergestellt werden konnte.

 

Die Fotos in dieser Projektbeschreibung zeichnen ein gutes Bild von den tollen, abwechslungsreichen Projekttagen der Schüler:innen!

sh

 

Projekttage für Schüler:innen der Auffangklasse
Dortmund - Innenstadt-Nord
Schule am Hafen
Lebenshilfe

Geschwistergruppe "Löwenbande"

„Wir können dem Leben nicht mehr Zeit geben, aber wir können der Zeit mehr Leben geben.“

 

Unter diesem Motto unterstützt der ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Löwenzahn in Dortmund, der vom Verein „Forum Dunkelbunt“ gegründet wurde, lebensverkürzt erkrankte Kinder und ihre Familien. Ehrenamtliche Mitarbeiter:innen begleiten die Kinder und Jugendlichen mit ihrer Familie und schaffen so zusätzliche Lebensqualität, nach dem Versterben des Kindes werden die Familien durch die Trauer begleitet.

 

Ein lebensverkürzend erkranktes Kind in der Familie zu haben, ist für alle Beteiligten eine extreme, gerade emotionale, Belastung. Der Fokus liegt zu jedem Zeitpunkt auf dem erkrankten Kind, der Alltag wird um Arzttermine und sonstige Verpflichtungen, die mit einem schwer kranken Kind einhergehen, herumgeplant.

 

Gerade für die Geschwisterkinder des erkrankten Kindes ist diese Situation keineswegs einfach. Zum einen ist dort die permanente Sorge um das erkrankte Geschwister, zum anderen das stetige Bemühen, auch selbst noch genügend Aufmerksamkeit zu bekommen. Dieses Spannungsfeld baut auf Dauer einen enormen Druck auf.

 

Um den Kindern und Jugendlichen in dieser schweren Situation eine Stütze zu sein, wurde die „Löwenbande“ ins Leben gerufen. Die Löwenbande ist eine Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 bis 18 Jahren. Einmal im Monat treffen sich die Mitgliedern zu verschiedenen Ausflügen, beispielsweise in den Kletterpark oder aber zu einer Führung durch das Stadion des BVB. Die Geschwisterkinder sollen eine Zeit geboten bekommen, in der es ausschließlich um sie geht, in der sie Zuneigung und Aufmerksamkeit erfahren und in den Austausch mit gleichermaßen Betroffenen treten können.

 

Damit die Eltern sich an diesen Tagen um die Geschwisterkinder keine Sorgen machen müssen und unabhängig von anderen Terminen die Teilnahme an der Gruppe nicht verhindert wird, werden die Kinder zum Beginn des Tages abgeholt und nach Beendigung des Ausflugs auch wieder nach Hause gebracht.

 

Mit einer Fördersumme von insgesamt knapp 8.000, - Euro übernimmt die ProFiliis-Stiftung die Eintrittspreise für diverse Attraktionen sowie anteilig die Transportkosten der Kinder.

 

sf

 

 

Update 11-2022:

Auch in den Jahren 2020 bis 2022 wurde das Projekt im vergleichbaren Umfang und, soweit es unter den durch Covid gesteckten Rahmenbedingungen durchgeführt werden konnte, von ProFiliis mit jeweils neuen Förderzusagen gefördert. 

 

ts

 

 

Update 06-2023: Aktivitäten im Jahr 2022

 

Da die Geschwistergruppe „Löwenbande“ über die Jahre großen Zulauf erlebt hat, wurde die Gruppe im Jahr 2022 in zwei altershomogene Gruppen unterteilt, sodass nun ein noch passgenaueres Arbeiten mit den Kindern und Jugendlichen möglich ist. Im Jahr 2022 hatte die Kindergruppe (Alter: 6 – 11 Jahre) 16 Teilnehmer:innen und die Jugendgruppe (Alter: 12 – 18 Jahre) 10 Teilnehmer:innen.

 

Es fanden einmal im Monat gemeinsame Aktivitäten statt, wobei sich das Team von Löwenzahn von der Freizeitpädagogik mehr der Erlebnispädagogik zugewandt hat, um vermehrt Selbstwirksamkeitserfahrungen der Kinder und Jugendlichen zu ermöglichen, beispielsweise beim Indoor-Klettern. Über anschließende Reflexionen wird ein Transfer zur Alltagswelt gezogen, sodass sich die Kinder und Jugendlichen auch außerhalb der Löwenbande stärker, mutiger und / oder selbstwirksamer erleben.

 

Zu den gemeinsamen Aktivitäten im Jahr 2022 zählten unter anderem

  • eine mehrtägige Kanutour,
  • eine Alpakawanderung,
  • Schlittschuhlaufen,
  • ein Besuch mit QuerWaldEin e.V. im Schwerter Wald und
  • Bogenschießen bei Erlebt Was e.V.

 

Bei allen Treffen übernimmt Löwenzahn, das Abholen bzw. Heimbringen der Kinder und Jugendlichen, ihre Verpflegung sowie ggf. Eintrittsgelder oder weitere Materialien.

 

Zur Weiterentwicklung seiner Arbeit gibt das Team von Löwenzahn seit dem Jahr 2022 Evaluationsbögen an die Kinder und Jugendlichen sowie an ihre Familien raus, aus denen hier zwei Auszüge folgen:

Das gefällt mir besonders gut an der Geschwistergruppe: „Das wir gut zusammenhalten“.

Ich bin dankbar für die Geschwistergruppe, weil, ...“... mein Kind meist fröhlich und gelöst nach Hause kommt und ich weiß, dass er eine schöne Zeit hat und Unternehmungen macht, die mit erkranktem Geschwisterkind meist schlecht möglich sind.“

 

sh

 

 

 Update 12-2023: Aktivitäten im Jahr 2023

 

Auch im Jahr 2023 leistete der Kinder- und Jugendhospizdienst „Löwenzahn“ mit den Geschwistergruppen wichtige Arbeit.

 

Es bestanden weiterhin eine Kindergruppe für Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis elf Jahren und eine Jugendgruppe für Jugendliche ab zwölf bis 18 Jahren. In jedem Monat trafen sich die Gruppen an einem Samstag um bei einer gemeinsamen Aktivität möglichst unbeschwerte Stunden zu verbringen.

 

Für die Kindergruppe begann das Jahr ganz gemütlich mit dem „Löwenzahn Kino“. Außerdem standen Besuche des Alma-Parks (Indoor-Freizeitpark), bei einem Imker und des Ketteler Hofs an. Sportlich wurde es für die Kinder beim Kanufahren, in der Kletterhalle und beim Eislaufen. Zum Jahresabschluss stand eine gemeinsame Weihnachtsaktion auf dem Programm.

 

Auch die Jugendlichen erwartete wieder ein buntes Programm:  Mit Bowling, einem Besuch im Escape Room und einem ganz besonderen Golf-Angebot ging das Jahr gleich ereignisreich los. Die wärmeren Monate wurden dann für einen Ausflug zum Kletterwald sowie auf dem Stand Up-Paddleboard und im Kanu genutzt. Außerdem ging es für die Jugendlichen zur Kartbahn und zum Eislaufen.

 

Auch im Jahr 2023 fanden einige Termine für beide Gruppen gemeinsam in Kooperation mit Erlebt was e. V. statt, an denen den Kindern und Jugendlichen verschiedene Aktivitäten angeboten wurden, unter anderem Bogenschießen, Reiten, Baumklettern sowie das Klettern in einem Niedrigseilgarten.

 

Ebenfalls für beide Gruppen zusammen wurde in den Sommerferien ein einwöchiges Zirkusprojekt angeboten.

 

Perspektive: Auch im Jahr 2024 wird ProFiliis die Aktivitäten der „Löwenbande“ unterstützen, um den Geschwisterkindern von schwersterkrankten Kindern zumindest stundenweise eine unbeschwerte Zeit zu ermöglichen. Die Förderung geht somit ins sechste Jahr. Ein Einblick in die geplanten Aktivitäten ermöglicht der unten aufgeführte Flyer.

 

sh

Geschwistergruppe "Löwenbande"
Dortmund - gesamt
Ambulanter Kinder- u. Jugendhospizidienst Löwenzahn
Bildung

Stipendien für RuhrTalente

„In Deutschland entscheiden oftmals nicht vorhandene Talente über den Bildungsweg, sondern familiäre Hintergründe. Während 77 % aller Akademikerkinder studieren, ist dies bei Kindern aus Familien ohne akademische Tradition genau umgekehrt: 77 % studieren nicht (Vgl.: 20. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks, 2013, Bonn-Berlin). Auch die Teilhabe an beruflichen Ausbildungsgängen ist in starkem Maße davon abhängig, ob die Eltern Arbeit haben, ein hohes Einkommen besitzen oder ob sie zugewandert sind oder nicht. Wer in weniger privilegierten Verhältnissen aufwächst, hat oft wenig Vertrauen in die eigenen Stärken und glaubt trotz guter Noten nicht an vorhandene Teilhabechancen.“

Um eben diesen talentierten Kindern, unabhängig von ihrer Herkunft, die Möglichkeit bieten zu können, ihr Potential entsprechend entfalten und ihren Lebensweg selbst gestalten zu können, entschieden Anfang 2016 die Westfälische Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt und Recklinghausen, die RAG Stiftung und der Initiativkreis Ruhr, das am NRW-Zentrum für Talentförderung angesiedelte Stipendienprogramm für Schüler:innen „RuhrTalente“ ins Leben zu rufen und gemeinsam weiter zu entwickeln .

Das Programm richtet sich schulformübergreifend an Schüler:innen ab der 8. Klasse. Gefördert werden diese dann maximal bis zum Beginn der Berufsausbildung oder des Studiums. Das Programm besteht aus Workshops, Seminaren, verschiedenen kulturellen Veranstaltungen und Exkursionen. Zudem gibt es noch individuelle Angebote, die sich an den persönlichen Interessen der Stipendiat:innen orientieren. Auch Sachleistungen, wie beispielsweise die Anschaffung eines Laptops, oder die Ermöglichung von Sprachreisen schließt das Stipendium mit ein. Damit die Schüler:innen auch außerhalb ihres Stadtteils an allen Veranstaltungen teilnehmen können, wird ihnen ein für sie kostenloses VRR-Ticket zur Verfügung gestellt.

Das Stipendien-Programm setzt sich aus fünf Handlungsfeldern zusammen:

  • Orientierung schaffen
    • Teilnahme an Workshops zur Berufs- und Studienorientierung
    • Bewerbungstrainings
    • Hospitation in verschiedenen Unternehmen
  • Praktische Erfahrungen sammeln
    • Umgangsformen und Etikette Seminar
    • Besuch von Forschungslaboren oder andere spannende Einblicke in das Berufsleben
  • Politik und Gesellschaft gestalten
    • Besuch des Bundestags in Berlin
    • Teilnahme an der Erstwählerkonferenz
    • Infoveranstaltungen zum Ehrenamt
  • Kultur erleben
    • Besuch von Museen und Ausstellungen
    • Theaterveranstaltungen
  • Fachkenntnisse vertiefen
    • Seminare, beispielsweise zu den Themen „professionell Präsentieren“ oder „Selbstmanagement“
    • Bei Bedarf Unterstützung in verschiedenen Schulfächern

Das Basisprogramm des Stipendiums wird hierbei durch verschiedene, von den Stipendiat:innen gewählte individuelle Programmpunkte ergänzt.

Neben der Verbesserung der Zukunftsaussichten der einzelnen Jugendlichen ist auch die Bereicherung der Gesellschaft ein Ziel des Projektes. Durch die Entfaltung der Potentiale jedes Einzelnen profitieren alle von Talenten, die ansonsten womöglich unentdeckt geblieben wären.

Die ProFiliis-Stiftung übernimmt die Kosten der Stipendien für fünf Dortmunder Schüler:innen, die sich im Jahr 2018 für ein solches Stipendium qualifizieren.

* Teile dieses Textes wurden der Projektbeschreibung des Projektpartners entnommen

 

sf

 

Updates

 

Schuljahr 2018/19

Nachdem sich die Jugendlichen für das RuhrTalente-Stipendium qualifiziert hatten, startete das Stipendien-Programm mit einer Auftaktveranstaltung in der Lichtburg in Essen im November 2018. In diesem Rahmen wurden die Jugendlichen offiziell ins Programm aufgenommen und erhielten die Aufnahmeurkunde. Neben den „RuhrTalenten“ aus dem ganzen Ruhrgebiet und den Projektzuständigen der Westfälischen Hochschule waren unter anderem auch Vertreter:innen der drei Dortmunder Stiftungen wilo Foundation, Elmos Stiftung und ProFiliis anwesend. Alle Beteiligten lernten sich kennen und die Jugendlichen erfuhren, wer hinter der Förderung ihres Stipendiums steckt. So lernte Stiftungsvorstand Thomas Schieferstein auch die fünf Jugendlichen aus Dortmund kennen, für deren Stipendien insgesamt 7.500,- Euro von ProFiliis bereitgestellt wurden. Am Ende des Schuljahres wurde genau abgerechnet, wie viel der Mittel in Anspruch genommen wurden. Die fünf Jugendlichen waren zu dem Zeitpunkt zwischen 15 und 21 Jahren alt und besuchten Dortmunder Gymnasien bzw. Gesamtschulen.

 

Im Dezember 2018 fand eine zweite Veranstaltung speziell für die Jugendlichen und Förder:innen aus Dortmund statt. Hierbei wurden die Bekanntschaften vertieft und das Dortmunder Netzwerk gestärkt. Die RuhrNachrichten berichteten von diesem Treffen (s. Fotoleiste unten).

 

Die Jugendlichen konnten im Laufe des Schuljahres an verschiedenen Workshops und Veranstaltungen teilnehmen, Praktika absolvieren oder sogar an Sprachreisen teilnehmen.

 

 

Schuljahr 2019/20

Im August 2019 fand die Auftaktveranstaltung für das neue Stipendienjahr in der Lichtburg in Essen statt. Auch im Schuljahr 2019/2020 finanzierte ProFiliis Stipendien für fünf RuhrTalente. Die Jugendlichen waren zwischen 14 und 17 Jahre alt und führten zum Teil ihr Stipendium aus dem Vorjahr fort. Andere Schüler:innen konnten neu einsteigen, da durch den Schulabschluss anderer RuhrTalente Plätze im Stipendienprogramm freigeworden sind.

 

Den RuhrTalenten stand wieder eine große Anzahl an interessanten Veranstaltungen zur Auswahl. So fanden unter anderem Workshops zu Fragestellungen wie „Wie finanziere ich mein Leben?“, zur E-Mail-Etikette und zu Smalltalk statt. Außerdem konnte im „Zeig Dich!“-Workshop sicheres Auftreten bei Vorträgen geübt werden. Es wurden verschiedene Veranstaltungen zur Studien- und Berufswahlorientierung angeboten, praktische Fähigkeiten vermittelt – beispielsweise „Programmieren mit JavaScript“ – und kulturelle Aktivitäten gefördert; etwa bei einem gemeinsamen Besuch des Folkwang-Museums.

 

Die RuhrTalente erhielten – je nach Bedarfslage – ein SchokoTicket zur Nutzung des ÖPNVs, einen grafischen Taschenrechner für den Mathematikunterricht in der Schule, ein iPad, um am digitalisierten Schulunterricht im Rahmen des Home Schoolings teilnehmen zu können, eine Ruhr.Topcard für Ermäßigungen bei der Freizeitgestaltung und finanzielle Mittel zur Inanspruchnahme von Nachhilfe.

 

Ein Stipendiat zog am Schuljahresende ein Resümee: „Meine Lernsituation war im großen und ganzen recht gut, bis auf den Punkt, dass ich teilweise auf fremde Geräte zurückgreifen musste, da ich keinen eigenen Laptop besitze, was sich hoffentlich bald ändern wird. Ich hoffe, weiterhin so nett und tatkräftig unterstützt zu werden. Ich persönlich möchte meine schulischen Leistungen weiterhin verbessern sowie auch einige Veranstaltungen der RuhrTalente zu besuchen.“

 

 

Schuljahr 2020/21

Bedingt durch die Corona-Pandemie musste das RuhrTalente-Programm an die Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens angepasst und auf einige Veranstaltungen leider verzichtet werden. Dennoch lief das Stipendienprogramm weiter und ProFiliis erhöhte die Zahl der unterstützten Jugendlichen auf sieben RuhrTalente und stellte zu diesem Zweck 10.500,- Euro zur Verfügung. Die Jugendlichen waren im Alter von 15 bis 18 Jahren.

 

 

Schuljahr 2021/22

Für das Schuljahr 2021/22 stellte ProFiliis eine Fördersumme von insgesamt 12.000 Euro für acht RuhrTalente bereit. Im Mai 2022 fand eine Veranstaltung für die Dortmunder RuhrTalente im Konzerthaus zum Informationsaustausch, Netzwerken und inklusive einem Trommelworkshop statt (s. Fotos).

 

 

Schuljahr 2022/23

Im November 2022 begann das RuhrTalente-Jahr wieder mit der Auftaktveranstaltung in der Lichtburg in Essen. ProFiliis finanzierte auch in diesem Jahr Stipendien für acht RuhrTalente, die an einem umfangreichen Programm teilnehmen konnten. So fanden wieder zahlreiche Workshops statt; unter anderem die Reihe „Meet the Professional“, in deren Rahmen die Jugendlichen in Kontakt mit Personen verschiedener Berufsgruppen kommen und so einen Beruf „aus erster Hand“ kennenlernen und Fragen stellen konnten. Es fanden zum Beispiel Treffen mit Lehrer:innen, Polizist:innen, Psycholog:innen und Anwäl:innen statt. Weitere Workshop-Themen waren unter anderem Computer School: Word Basics, Mein Weg ins Ausland, Elektromobilität erleben und ein Digital Camp (Programmieren und Designen). Auch der Workshop „Zeig dich!“ fand wieder statt, genau wie Workshops zu verschiedenen Schulfächern, ein Moderationstraining, ein Debattierclub, ein Erste-Hilfe-Kurs und ein Argumentationstraining gegen Vorurteile und Populismus. Im Rahmen der Studienorientierung fanden Besuche an der TU Dortmund und der FH Bochum statt. Des Weiteren nahmen die RuhrTalente an Exkursionen teil und besuchten beispielsweise die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache in Dortmund oder verbrachten einige Tage in Weimar und Umgebung, besuchten die Gedenkstätte Buchenwald und führten Gespräche mit Zeitzeug:innen aus einem ehemaligen Stasigefängnis. Auch das Kultur- und Freizeitangebot im Ruhrgebiet wurde im Rahmen des RuhrTalente-Programms näher kennengelernt. Es fanden Theaterbesuche mit Blick hinter die Kulissen statt, Besuche im Konzerthaus, aber auch von Eishockeyspielen. Es gab außerdem Skate- und Parkour-Angebote. Highlights im RuhrTalente-Jahr stellten der Besuch des Talentfestivals der Stiftung TalentMetropole Ruhr (https://profiliis.de/news/1216) sowie eine Veranstaltung im Wilopark dar: Im April 2023 öffnete wilo für die RuhrTalente die Türen und ermöglicht bei einer Tour durch die Wilo Smart Factory Einblicke in die hochmoderne Produktions- und Entwicklungsstätte. Wilo-Azubis verschiedener Ausbildungsbereiche erzählten außerdem aus ihrem Arbeitsalltag und die Förderaktivitäten der Wilo-Foundation wurden vorgestellt.

 

An Sachleistungen wurden einzelnen RuhrTalenten in diesem Jahr ein SchokoTicket und/oder ein Laptop mit Office-Paket zur Verfügung gestellt.

 

Zum Abschluss dieses abwechslungsreichen Stipendienjahres kommen hier nun zwei RuhrTalente zu Wort:

 

"Seitdem ich RuhrTalent bin, habe ich mehr Spaß an der Schule, ein erweitertes Umfeld und Freunde überall. Ich fühle mich gesehen und akzeptiert und das schätze ich sehr."

 

"Aus allen bis jetzt besuchten Veranstaltungen nehme ich neben dem ganzen Wissen das, durch viele hilfreiche Workshops gewonnene Selbstvertrauen mit."

 

sh

Stipendien für RuhrTalente
Dortmund - gesamt
Westfälische Hochschule
Bildung

Plappermauls Sommerferientagebuch

Sommerferien! Ein Wort, bei dem die Herzen aller Schüler:innen höherschlagen. Endlich ausschlafen und mit der Familie in den Urlaub fahren.
Aber was tun, wenn die Familie keine Zeit oder kein Geld hat, die Ferien an den Stränden Südfrankreichs zu verbringen?


Das fragt sich auch Plappermaul, ein kleines Nashorn aus der Dortmunder Nordstadt. Und er hat großartige Ideen! Ins Freibad gehen, das „Big Tipi“ im Fredenbaum besuchen oder auch einen regnerischen Tag zuhause verbringen.

 

Über all dies berichtet er im nun erschienenen Sprachförderbuch „Sommerferien mit Plappermaul“, dem 3. Teil der Plappermaul-Serie, die das Dortmunder Jugendamt in Kooperation mit dem Netzwerk INFamilie herausgebracht hat. Die Teile eins und zwei richteten sich an Kinder von 0-3 und 3-6 Jahren und waren eher zum Vorlesen angedacht.

 

Der dritte Band richtet sich nun an Kinder zwischen 6-10 Jahren. Das Buch ist ein Wendebuch, von der einen Seite gelesen ist das Buch auf Deutsch, von der anderen Seite in der jeweiligen Muttersprache der Kinder. Denn wie auch die ersten beiden Teile richtet sich das kostenlose Angebot in erster Linie an Kinder aus Familien, die einen fremdsprachlichen Hintergrund haben. So sollen beide - sowohl Kinder als auch Eltern - an das Lesen und Verstehen der deutschen Sprache herangeführt werden und zeitgleich entdecken, was man alles, kostenlos oder mit geringem finanziellem Aufwand, in Dortmund erleben kann.
Gemeinsam mit der Dortmund Stiftung und der Stiftung Help and Hope fördert ProFiliis dieses Projekt mit 7.500, - Euro und wünscht allen Kindern viel Spaß beim Lesen und beim Entdecken ihrer Stadt Dortmund.

 

Update:

 

Im Rahmen des Projektes sollte ursprünglich eine groß angelegte Lesekampagne starten, im Rahmen derer Vorleser:innen aus- und fortgebildet werden sollten. Auch diverse Materialien zur Unterstützung der Kinder wurden angeschafft, jedoch kam den Verantwortlichen die Corona-Pandemie in die Quere.

Um das Thema jedoch nicht völlig brachliegen zu lassen, wurde das Buch eingelesen, Bilder und Zeichnungen des Buches eingefügt und unter diesem Link bei YouTube hochgeladen. Zeitnah soll das Buch in dieser Version dann auch auf Englisch und Französisch erscheinen.

 

 

sf

Plappermauls Sommerferientagebuch
Dortmund - gesamt
Netzwerk INFamilie / Jugendamt Dortmund
Lebenshilfe

Therapiestunden für Kinder und Jugendliche

Die Klient:innen des Kinderschutz-Zentrums sind Kinder und Jugendliche, die durch Gewalterfahrungen - z. T. in der Familie - traumatisiert wurden. In der Folge kommt es häufig zu Belastungen für die Betroffenen und  deren Umfeld (u.a. Schlafstörungen, Flashbacks, Wutausbrüche, depressive Reaktionen). An dieser Stelle setzt das Kinderschutz-Zentrum an und bietet Kindern und Jugendlichen Hilfestellungen. 

 

Traumatherapie: Erlebte Traumata durch Gewalt, Vernachlässigung oder sexuellen Missbrauch sind große Belastungen für Kinder, Jugendliche und auch Angehörige. Oft entwickeln sich im weiteren Verlauf sowohl somatische als auch psychische Störungen. Kinder werden in ihrer gesunden Entwicklung gestört, entwickeln Lernstörungen oder soziale Störungen, die zu negativen biografischen Entwicklungen führen können. Traumatherapie hilft Betroffenen bei der Stabilisierung nach einem Trauma und bei der Bearbeitung erlebter Traumata.

 

Traumafachberatung: Diese Fachberatung ist ein Angebot für Kinder und Jugendliche und die zu ihnen gehörigen Familien, die selber Opfer oder Zeugen von Gewalt wurden, und bewährt sich besonders nach akuten Traumatisierungen wie z.B. nach Vergewaltigung. Zielgruppe unseres Angebots sind auch Kinder und Jugendliche, die akut betroffen von Gewalt innerhalb der Familie sind oder die Zeugen von Partnergewalt wurden. Traumafachberatung unterstützt Betroffene und Angehörige, psychische Reaktionen auf erlebte Traumata zu verstehen und regt früh hilfreichen Umgang damit an. Dadurch können Chronifizierungen vermieden werden.

 

Natürlich ist das Angebot professioneller Traumafachberatungen und Traumatherapien mit Kosten verbunden. Diese werden nur in seltenen Fällen von Krankenkasse oder Jugendhilfe übernommen. Damit die Betroffenen die Kosten nicht selbst tragen müssen - was auch nicht jedem möglich wäre - ist das Kinderschutz-Zentrum stets bemüht, Spenden zu sammeln. Die ProFiliis-Stiftung unterstützt das Kinderschutz-Zentrum an dieser Stelle und übernimmt wie schon im Jahr 2017 die Kosten für zehn Traumatherapien (à 10 Stunden) und fünf Traumafachberatungen (à 5 Stunden). Auf diese Weise kann das Kinderschutz-Zentrum diese Angebote für insgesamt 15 Kinder und Jugendliche kostenlos bereitstellen und so zu deren psychischen Gesundheit und positiven Entwicklung beitragen.

 

sh

 

Update

Auch im Jahr 2020 unterstützt die ProFiliis-Stiftung finanziell das Kinderschutz-Zentrum in Dortmund, damit sowohl Traumatherapie als auch Traumafachberatung weiterhin angeboten werden können. Insgesamt werden, wie auch schon in den Jahren zuvor, die Kosten für zehn Traumatherapien und fünf Traumafachberatungen übernommen.

Therapiestunden für Kinder und Jugendliche
Dortmund - Innenstadt-West
Kinderschutz-Zentrum Dortmund
Kultur

Kreativraum für das SOS-Kinderdorf

SpenDobel – Das ist das Dortmunder Spendenparlament, bei dem sich jede:r einbringen und soziale Projekte im Stadtgebiet unterstützen kann. Einmal im Jahr werden zehn soziale Projekte ausgewählt und jeweils ein Spendenziel definiert. Nun können Privatpersonen, Stiftungen oder auch Unternehmen für die einzelnen Projekte spenden und das Geld wird gesammelt, bis das Spendenziel erreicht ist. Auf diese Weise können schon kleine Beträge ganz zielgerichtet einem bestimmten Projekt erteilt werden. Ziel ist es, dass durch mehrere Einzelspenden das große Spendenziel erreicht wird.

 

Im Dezember 2018 bewarb SpenDobel dann das Projekt des SOS-Kinderdorfzentrums Dortmund: In dem noch in Entstehung befindlichen SOS-Kinderdorf sollte ein Kreativraum eingerichtet werden. Da diese Idee bei den Verantwortlichen von ProFiliis auf große Zustimmung traf, sagte die Stiftung die entsprechende finanzielle Unterstützung zu und erklärte sich bereit, die notwendigen Mittel von rund 11.400,- Euro bereitzustellen.

 

Der Bau und die Einrichtung des SOS-Kinderdorfes wurden abgeschlossen und im Herbst 2019 konnten die Kinderdorffamilie und eine Wohngruppe, in der die Perspektive der Kinder geklärt wird, einziehen. 13 Mädchen und Jungen, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr bei ihren Familien leben können, haben hier ein neues Zuhause gefunden. 

 

Nach einigen Verzögerungen konnte nun auch der Kreativraum eingeweiht werden. Mit Hilfe der Spende von ProFiliis konnten u.a. Materialschränke, Werkbänke, Trockenwagen, Tafeln und Staffeleien angeschafft und der Raum so vollständig ausgestattet werden.

 

Die Kinder, die im SOS-Kinderdorf leben, haben z. T. sehr belastende Erfahrungen gemacht, und es ist wichtig, ihnen vielfältige Möglichkeiten zur Verarbeitung des Erlebten und zum Ausdrücken ihrer Gefühle zu bieten. Ganz besondere Möglichkeiten bietet hierzu die kreative Gestaltung. Ohne große Worte können Emotionen, Träume und Wünsche ausgedrückt werden. Der voll ausgestattete Kreativraum mit seiner Materialvielfalt aus Farben, Ton, Holz, Stoff u.v.m. bietet hier tolle Möglichkeiten für die Kinder und Betreuer:innen. Nun heißt es: Auf die Farben, fertig, los!

 

sh

Kreativraum für das SOS-Kinderdorf
Dortmund - Innenstadt-Ost
SpenDobel - Das Dortmunder Spendenparlament
Inklusion

Heilpädagogische Förderung mit dem Pferd

"Die 'Kinderheilstätte' ist eine Einrichtung für geistig und körperlich behinderte Kinder und Jugendliche mit den Bereichen Frühförderung, Kindergarten, Schule und Heim." (Auszug aus der Selbstdarstellung der Kinderheilstätte im ProFiliis-Förderantrag) Die Kinderheilstätte ist in ganz Nordrhein-Westfalen aktiv und betreibt auch in Dortmund zwei Einrichtungen für insgesamt 30 Kinder und Jugendliche. Eine Einrichtung davon ist das Kinderhaus in Dortmund-Berghofen, in dem zwölf Kinder und Jugendliche mit verschiedenen Förderschwerpunkten leben.

 

Vier der Bewohner:innen des Kinderhauses, die sowohl geistig als auch körperlich behindert sind, nehmen seit dem Sommer regelmäßig an einer Reittherapie statt und erleben hierdurch tolle Förderung, die bei ihnen über verschiedene Ebenen Erleichterung und Hilfestellung im Alltag verspricht. Leider sind im privaten Umfeld der Kinder und Jugendlichen nicht die finanziellen Mittel für eine Reittherapie vorhanden. Aus diesem Grund wendete sich die Verantwortliche der Kinderheilstätte an ProFiliis und bat um finanzielle Unterstützung. Die Stiftung hat die Kosten, die im Rahmen einer wöchentlich stattfindenden Reittherapie für die vier Bewohner:innen des Kinderhauses entstanden sind, für die Dauer von sechs Monaten übernommen und so dazu beigetragen, dass die Kinder im Zusammenspiel mit dem Pferd tolle Erfahrungen machen.

 

Update 04/17:

ProFiliis hat die Unterstützung der Reittherapie für weitere sechs Monate zugesagt.

 

Update 01/18:

Ende 2017 wurde nun eine Förderzusage bzgl. der Reittherapie für das gesamte Jahr 2018 ausgestellt.

 

Update 10/20:

Im Oktober 2020 hat die ProFiliis-Stiftung die Förderung der Reittherapie für ein weiteres halbes Jahr verlängert.

 

sh

Heilpädagogische Förderung mit dem Pferd
Dortmund - Aplerbeck
Kinderheilstätte
Sport

Charity Swim

Die Idee:

„Jedes Kind sollte die Chance haben, schwimmen zu lernen.“

 

Das ist die feste Überzeugung von Jennifer Thater – einer Dortmunder Spitzenathletin des Schwimmsports. Die mehrfache Masters-Weltmeisterin von der SG Dortmund hält z. B. den aktuellen Weltrekord über 50m Freistil in der Altersklasse 25. Doch die Schwimmerin und Grundschullehrerin ist auf ein großes Problem aufmerksam geworden: Immer weniger Kinder besuchen Schwimmkurse und machen das Seepferdchen. Verstärkt wurde dieses Phänomen noch durch die Lockdowns in der Hochzeit der Corona-Pandemie, sodass zum Endes des Schuljahres 2020/2021 152.000 Schüler:innen in Nordrhein-Westfalen die Grundschule als Nichtschwimmer:innen verlassen (Schwimmverband NRW (swimpool)). Genau hier setzt die Idee von Jennifer Thater ein: Sie möchte über ein Sponsorenschwimmen ("CharitySwim") Spenden sammeln, um dazu beizutragen, dass jedem Dortmunder Kind bzw. Jugendlichen die Möglichkeit gegeben wird, an einem Schwimmkurs teilzunehmen und so Schwimmen zu lernen. Auf diese Weise möchte sie nicht nur die Begeisterung für „ihre“ Sportart weitergeben, sondern vor allem zur Sicherheit der Dortmunder Kinder beitragen. Und so startete sie ihren Aufruf zum Charity Swim.

 

Der Aufruf:

Liebe Freunde des Schwimmsports,

 

mein Name ist Jennifer Thater und ich bin dem Schwimmsport sehr verbunden. Diese Freude und den Spaß im Wasser versuche ich auch meinen Schülern zu vermitteln, denn ich bin Grundschullehrerin.

 

Gewöhnlich sieht man mich bei Wettkämpfen immer über die kurzen Distanzen von 50m bis 200m starten, da ich Sprinterin bin. Auch auf internationaler Ebene bin ich in meiner Altersklasse sehr erfolgreich unterwegs.

 

Durch meine Arbeit und die Aufsicht als Rettungsschwimmer im Dortmunder Volkspark, konnte ich feststellen, dass immer weniger Kinder und Jugendliche richtig schwimmen können. Hinzu kommt, dass viele Kinder keine angemessene Schwimmbekleidung tragen, so haben sie oft den Badeanzug älterer Geschwister an oder eine Sporthose als Badehose. Das ist sehr traurig. Um es mehr Kindern zu ermöglichen, einen Schwimmkurs zu besuchen, mache ich dieses CharitySwim. Das Geld wird für Kinder eingesetzt, deren Eltern sich schwer tun, die Kosten für einen Schwimmkurs zu tragen oder den Kindern passende Schwimmbekleidung zu kaufen.

 

Durch das CharitySwim möchte ich es diesen Kindern ermöglichen, in angemessener Badebekleidung einen Schwimmkurs zu besuchen, damit auch sie die Chance haben, Schwimmen zu lernen.

 

Ich werde am 7. August 2021 um 10.00 Uhr am Möhnesee starten und eine knapp 15km große Runde schwimmen. Voraussichtlich 4 bis 4,5 Stunden später wird die Runde beendet sein. Der Start- und Zielpunkt ist am Südufer. Der erste Wendepunkt ist der Stockumer Damm, so dass ich gegen den Uhrzeigersinn eine große Runde schwimme. Während des Schwimmens darf gerne entlang der Strecke zugeschaut werden. Haltet dabei aber bitte untereinander Abstand.

 

Es gibt ausgewiesene Badestellen am Möhnesee, jedoch ist das Baden in Freigewässern immer mit Vorsicht zu genießen. Mit dieser Aktion will ich auch gleichzeitig auf die Gefahren von Freigewässern aufmerksam machen und darauf, dass man sehr vorsichtig sein sollte, wenn man im Freigewässer schwimmt. Während ich schwimme, wird die ganze Zeit ein Boot der DLRG Dortmund-Mitte in meiner Nähe sein, so dass ich abgesichert bin.

 

Liebe Schwimmsportfreunde, ich schwimme die 15 km und hoffe, dass viele sozusagen ein Km-Geld spenden, damit wir den Kindern und Jugendlichen helfen können.

 

Die Spenden werden für folgendes ausgegeben:

  • Schwimmkurs-/Vereinsgebühr für Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien
  • passende Badebekleidung für Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien

Unterstützt werde ich bei dieser Aktion von der DLRG Dortmund-Mitte, die das Begleitboot samt Personal bereitstellt. Des Weiteren unterstützt mich die gemeinnützige Stiftung ProFiliis bei der Durchführung und wird jeden eingeworbenen Euro bis zu einer Gesamtsumme von 1.000,- € pro geschwommenem Kilometer verdoppeln.

 

Ich würde mich freuen, wenn ihr diese Aktion mit einer Spende unterstützt. Jeder noch so kleine Betrag hilft.

 

Die Unterstützung durch ProFiliis:

Die ProFiliis-Stiftung war sofort von Jennifer Thaters Idee begeistert und bereit, sie bei ihrer Spendensammlung zu unterstützen. Jede Spende, die von anderer Stelle im Rahmen des Charity Swim getätigt wurde, wurde von der Stiftung verdoppelt. In Anbetracht der ungewissen zu verdoppelnden Spendenhöhe, wurde eine Deckelung vereinbart, die bei 1.000,- Euro pro geschwommenem Kilometer lag. Bei einer Schwimmstrecke von 15 Kilometern lag die maximale Fördersumme von ProFiliis demnach bei 15.000,- Euro.

 

Die Umsetzung:

Am Samstag den 07. August 2021 um 10 Uhr war es soweit: Jennifer stieg pünktlich bei der DLRG-Station am Südufer des Möhnesees bei bedecktem und eher unfreundlichem Wetter ins Wasser, um ihr Versprechen für den guten Zweck einzulösen und schwimmerisch einmal den Möhnesee zu umrunden. Immerhin stattliche 15 Kilometer und das an einem Tag mit ordentlich Wind und einer alles andere als glatten Wasseroberfläche. Der Himmel grau, das Wasser dunkel und dazu Wind, der für beträchtlich Wellengang sorgte...  Das Wetter war also nicht gerade zum Schwimmen einladend und brachte verschiedene Erschwernisse mit sich. Glücklicherweise wurde Jennifer von zwei Booten der DLRG Dortmund-Mitte begleitet, sodass ihre Sicherheit zu jeder Zeit gewährleistet war.

 

Route Möhnesee

 

Kurz vor der Körbecker Brücke traf Jennifer auf eine Schwimmerin, die eine kleine Runde drehte. Sie wollte ein Stück mitschwimmen. Endlich Gesellschaft im Wasser? Leider nicht lange. Schon nach weniger als 100m musste die Dame abdrehen – sie war nicht schnell genug für Jennifers HighSpeed-Tempo. Später kam es noch zu Begegnungen mit Anglern, die sich um ihre Angelschnur sorgten, und Segler:innen, für die das windige Wetter natürlich eine tolle Gelegenheit für einen dynamischen Segeltörn darstellte.

 

Kurz nach der Körbecker Brücke fing das Wasser dann an unruhig zu werden. Bis zum Stockumer Damm wurden Wind und Wellen immer stärker (s. Video), so dass der Seitenwechsel vom Südufer zum Nordufer sehr schwierig war.Am Nordufer offenbarte sich dann die nächste große Herausforderung: Die Wellen liefen nun direkt gegen die Schwimmrichtung. Ohne das Begleitboot der DLRG Dortmund-Mitte wäre ein Kurshalten unmöglich gewesen. So fuhr das Boot leicht voraus, um den Weg zu weisen. 

 

In der kleinen Kurve nach der Delecker Brücke schwamm Jennifer vom Nord- wieder zum Südufer des Möhnesees. Hier war es besonders schwierig, sich zu orientieren, da das Ufer überall recht gleich aussah und fast nur von Bäume bestanden war. Glücklicherweise bestimmte auch hier das Begleitboot den Kurs, da sonst das „Kanalmonster“ – so Jennifer in Anlehnung an ihre ungezählten Trainingseinsätze im Dortmund-Ems-Kanal über sich selbst – noch irgendwo im Morast gelandet wäre. Es ging noch ein zweites Mal unter der Delecker Brücke durch und dann noch etwas mehr als einen Kilometer bis zum Start-/Zielpunkt, die DLRG Station am Südufer. 

 

Nach knapp 4 Stunden Dauereinsatz: Endlich geschafft!

 

geschafft!

 

Der Charity Swim und Jennifers Ankunft blieben vor Ort nicht unbemerkt: Eine Camperin brachte selbstgemachte warme Waffeln vorbei und ein anderer Camper fand die Aktion so toll, dass gleich noch eine Spende in bar eingeworben werden konnte. 

 

Jennifers Erfahrungen bei ihrer Tour durch den Möhnesee zeigten ganz deutlich, weshalb es so wichtig ist, sicher schwimmen zu können und sich der Gefahren des Wassers bewusst zu sein: Selbst für sie als absolut geübte Schwimmerin war unter den vorherrschenden Witterungsbedingungen die Begleitung durch die DLRG-Boote sehr wichtig. An dieser Stelle daher noch einmal ein besonderes Dankeschön sowohl von Jennifer als auch von der ProFiliis-Stiftung an die DLRG Dortmund-Mitte für den wichtigen, ehrenamtlichen Begleiteinsatz.

 

Das Ergebnis:

Am 07.09.2021 fand die symbolische Scheckübergabe zwischen Jennifer Thater und Thomas Schieferstein im zentralen Dortmunder Freibad Volkspark statt. Wo sonst, wenn nicht im Wasser? Jennifer hat mit dem Charity Swim eine Summe von 5.148,- Euro „erschwommen“, die von ProFiliis verdoppelt wurde. Insgesamt standen zu diesem Zeitpunkt also 10.396,- Euro für Schwimmkurse und Schwimmbekleidung für Kinder aus sozial schwachen Familien zur Verfügung.

 

Die Spendenaktion war jedoch nicht mit dem CharitySwim beendet, sondern es konnten auch im Nachgang noch weitere Mittel eingeworben werden. Zum Jahresende 2021 stand die stolze Summe von 11.643,- Euro zur Förderung der Schwimmausbildung von Dortmunder Kindern und Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien. 

 

Scheckübergabe

 

Allen Spender:innen und Unterstützer:innen der Aktion an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für Ihre Hilfe!

 

Das weitere Vorgehen:

Um die eingeworbenen Mittel effizient einsetzen zu können, haben wir von ProFiliis uns an den „Kreisverband Schwimmen in Dortmund e. V.“ (https://kvs-do.chayns.site), Dachverband und Interessenvertretung von 20 Dortmunder Schwimmvereinen inklusive des DLRG-Bezirks Dortmund, gewandt, der über seine Mitgliedsvereine die zweckbestimmte und effiziente Verteilung der Fördermittel sicherstellen wird. So ist einerseits gewährleistet, dass interessierte Kinder und Jugendliche nicht nur an einer – möglicherweise wohnortfernen Stelle – sondern beim Verein ihrer Wahl einen Schwimmkurs buchen können, und andererseits ist die Kostenübernahme bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises wie z. B. dem Dortmund-Pass garantiert.

 

Hierzu haben wir dem „Kreisverband Schwimmen in Dortmund e.V." in einem ersten Schritt Fördermittel in Höhe von 10.000,- Euro zur Verteilung an qualifizierte Mitgliedsvereine zugesprochen. Hiervon wurden bereits Mittel in Höhe von über 7.000,- Euro für Schwimmkurse bei verschiedenen Vereinen abgerufen.

 

Der Restbetrag wurde für Organisationen, Schwimmschulen oder -initiativen, die nicht im Kreisverband Mitglied sind, zurückgehalten. So wurden weitere Schwimmkurse etwa vom StadtSportBund Dortmund oder dem Projekt Ankommen finanziell unterstützt, wobei noch Mittel aus den Eigenmitteln von ProFiliis beigesteuert wurden.

 

Interessiert?

Bist auch du an der Inanspruchnahme der Förderung im Rahmen des CharitySwim-Programms interessiert? Hier findest du weitere Informationen: https://profiliis.de/node/1108

 

 

Text: ProFiliis-Team, teilweise nach Textvorlagen von Jennifer Thater

 

Charity Swim
Dortmund
Jennifer Thater